(*23.03.1954 - †26.05.2026)
Kaufte sich Ende der 1960er von seinem Konfirmationsgeld seine erste Gitarre im „Haus der Musik Trekel“ in Hamburg-Langenhorn und erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht bei Joachim Trekel. Dieser legte Harald nahe, Gitarre am Hamburger Konservatorium bei Prof. Bernard Hebb studieren.
Als studierter Gitarrenpädagoge unterrichtete Harald Hense bis 2018 unter dem Dach der „Musikschule Trekel“.
Zusammen mit Joachim Trekel bildete Harald Hense in den 1970er und -80er Jahren vor allem in Niedersachsen interessierte Amateure zu Ausbildern bzw. Dirigenten im Vereinsorchester aus.
Früh wurde Harald Hense Mitglied im Norddeutschen ZupfOrchester e.V., spielte jahrelang Gitarre und wechselte später zur Mandola. Durch seine Musikalität und Verlässlichkeit war die Mandolastimme immer die stabile Mitte im Orchester.
1975 gründete Harald den Gitarrenchor im Norddeutschen ZupfOrchester (NZO), um den vielen Gitarrenspielerinnen und -spielern (in seinen Spitzenzeiten rund 30 Personen) ein zusätzliches Forum zum Ensemblemusizieren zu bieten.
Seine Zuverlässigkeit machten ihn im NZO zum unverzichtbaren Wächter über den Konzertkartenverkauf und später über die Zahlungsvorgänge in der Jugendkasse.
Auch im Landeszupforchester Nord war Harald viele Jahre als Mandolaspieler aktiv.
Seine Verbundenheit zur Musikschule und Familie Trekel führte dazu, dass er sich zunehmend im Unternehmen Trekel (Musikgeschäft und Verlag) einbrachte, über Jahrzehnte das Bestellwesen betreute und als kompetenter Gesprächspartner für Kunden und andere Geschäftspartner tätig war. Nach außen sichtbar vertrat Harald Geschäft und Verlag auf zahllosen Ausstellungen. So war es nur naheliegend, dass er noch kurz vor seinem Tod für das Haus der Musik Trekel und -Verlag beim „eurofestival zupfmusik“ in Bruchsal aktiv tätig war.