Mandolinata
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Grafschmidt, Christopher
Mandolinata
Bestell-Nr 634105
Ed.-Nr R 9625/Kb
ISBN 9790016150110
Besetzung Zupforchester
Schwierigkeit 2-3
Ausgabe Kontrabass
Preis 4,50
Lieferstatus Lieferbar  Lieferbar
Bestellmenge  (mindestens 1)
Mandolinata entstand anlässlich des 100. Geburtsages der Mandolinata Mannheim. Angesichts des hohen Alters ist es ein Stück gewissermaßen „im alten Stil“ geworden. Naja, zumindest stellenweise. Durch das ganze Stück zieht sich wie ein roter Faden und in unterschiedlichen Erscheinungsformen ein Mandolinata-Motiv, das erstmals in Takt 10-11 in der 1. Mandoline erscheint.




Der Joachim-Trekel-Musikverlag möchte in diesem Zusammenhang noch einen weiteren Bezug zu „Mandolinata“ herstellen, der mit der Entstehungsgeschichte des Verlags zu tun hat:
1896 gründete Hans Ragotzky (1868-1927) in Berlin-Moabit den Volksmusikverlag Hans Ragotzky, in dem zunächst Zithermusik verlegt wurde. Sein am 8. 10. 1892 geborener Sohn Johannes (genannt: Hans) Ragotzky, der wie sein Vater ein begeisterter Volksmusikant war, übernahm ca. 1924 die Leitung des Verlages. Durch dessen Kontakt zu Konrad Wölki - er spielte in Wölkis 1923 gegründeter Lautengilde - verlagerte sich das Verlagsprogramm nun langsam hin zur Musik für Mandolinenorchester.
Das erste Werk, das unter der Verlagsführung von Hans Ragotzky junior für Mandolinenorchester verlegt wurde, ist Konrad Wölkis Ouverture A-Dur (Mandolinata-Ouverture, 1924). Im Zuge dieser Entwicklung erfolgte die Umbenennung des Verlages in Mandolinata-Verlag, wobei das Zeichen "R" als Flaggenzeichen beibehalten wurde.